Was machen wir?

Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt von Ben Tanis – Rechtsanwälte ist das Familienrecht. Im Zentrum unserer Beratung und Vertretung stehen die familienrechtlichen Schwerpunkte, wie Trennung und Scheidung, Umgangs- und Sorgerecht sowie das Unterhaltsrechts. Darüber hinaus sind wir besonders auf beamtenrechtliche Berufsgruppen spezialisiert. Sie sind Polizist oder Bundeswehrsoldat und wollen sich scheiden lassen? Dann sind sie bei uns genau richtig. Denn wir verfügen neben unserer Fachkompetenz im Familienrecht auch über Spezialwissen im Beamtenrecht.

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Wer berät dich im Familienrecht?

Unsere Spezialisten Frau Rechtsanwältin Jessica Becker und Frau Rechtsanwältin Vera C. D. Sundag besitzen durch ihre familienrechtlichen Spezialkenntnisse – gerade im Zusammenhang mit beamtenrechtlichen Berufsgruppen (z.B. Polizei, Bundeswehrsoldaten etc.) – nicht nur das rechtliche NOW-HOW, sondern verfügen auch über ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Denn gerade im Familienrecht kann es zwischenmenschlich hoch her gehen. Auf der einen Seite ist daher eine sensible Ader, auf der anderen Seite ein starker Halt gefragt. Dies finden Sie hier. Unsere Rechtsanwälte haben ein besonders feinfühliges Gespür für die richtige Vorgehensweise und sind mit hohem Engagement und Einfühlungsvermögen bei der Sache. Daneben zeichnet uns aber auch eine starke Durchsetzungskraft aus, die gerade dann notwendig ist, wenn Einigungsversuche fehlgehen.

Frau Rechtsanwältin Becker und Frau Rechtsanwältin Sundag kümmern sich vertrauensvoll um eine Lösung ihrer Situation und setzen sich mit juristischem Sachverstand und Vehemenz für Ihre Rechte ein.

Ben Tanis – Rechtsanwälte für Familienrecht

Wer berät dich im Familienrecht?

 

Unsere Spezialisten Frau Rechtsanwältin Jessica Becker und Frau Rechtsanwältin Vera C. D. Sundag besitzen durch ihre familienrechtlichen Spezialkenntnisse – gerade im Zusammenhang mit beamtenrechtlichen Berufsgruppen (z.B. Polizei, Bundeswehrsoldaten etc.) – nicht nur das rechtliche NOW-HOW, sondern verfügen auch über ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Denn gerade im Familienrecht kann es zwischenmenschlich hoch her gehen. Auf der einen Seite ist daher eine sensible Ader, auf der anderen Seite ein starker Halt gefragt. Dies finden Sie hier. Unsere Rechtsanwälte haben ein besonders feinfühliges Gespür für die richtige Vorgehensweise und sind mit hohem Engagement und Einfühlungsvermögen bei der Sache. Daneben zeichnet uns aber auch eine starke Durchsetzungskraft aus, die gerade dann notwendig ist, wenn Einigungsversuche fehlgehen.

Frau Rechtsanwältin Becker und Frau Rechtsanwältin Sundag kümmern sich vertrauensvoll um eine Lösung ihrer Situation und setzen sich mit juristischem Sachverstand und Vehemenz für Ihre Rechte ein.

Scheidung

Was sind die rechtlichen Konsequenzen einer Scheidung? Muss es ein Verfahren geben? Brauche ich einen Anwalt? Und wie viel kostet das Ganze? Wenn auch die grundlegenden Fragen oft die selben sind, ist doch jede Scheidung anders. Wir beraten Sie, individuell und umfassend. Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf.

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Scheidung

Was sind die rechtlichen Konsequenzen einer Scheidung? Muss es ein Verfahren geben? Brauche ich einen Anwalt? Und wie viel kostet das Ganze? Wenn auch die grundlegenden Fragen oft die selben sind, ist doch jede Scheidung anders. Wir beraten Sie, individuell und umfassend. Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf.

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Umgangsrecht und Sorgerecht

Wer darf über das Kind entscheiden? Im Familienrecht entstehen über diese Frage oft die größten Konflikte. Am Ende geht es um das Wohl und die Rechte des Kindes. Oft wird über den Streit der Eltern vergessen, dass auch das Kind selbst dazu etwas beizutragen hat. Wir helfen Ihnen dabei, eine gute Lösung zu finden.

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Unterhalt

Wer ist unter welchen Voraussetzungen unterhaltspflichtig? Alle Unterhaltsansprüche werden im Dreischritt geprüft, erst wird der Bedarf des Unterhaltsberechtigten ermittelt, dann wird geprüft, ob er in der Lage ist, diesen selber zu decken. Im dritten Schritt wird die Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen überprüft. Wir stehen Ihnen im gesamten Prozess zur Seite.

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Unterhalt

Wer ist unter welchen Voraussetzungen unterhaltspflichtig? Alle Unterhaltsansprüche werden im Dreischritt geprüft, erst wird der Bedarf des Unterhaltsberechtigten ermittelt, dann wird geprüft, ob er in der Lage ist, diesen selber zu decken. Im dritten Schritt wird die Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen überprüft. Wir stehen Ihnen zur Seite.

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Die wichtigsten Fragen zu Scheidung,
Sorgerecht und Unterhalt

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Scheidung?

Die Voraussetzungen einer Scheidung liegen vor, wenn die Ehe gescheitert ist. Der Richter muss also davon überzeugt sein, dass die Ehe nicht mehr zu retten ist.

 

Die Ehe ist gescheitert, wenn die Lebensgemeinschaft nicht mehr besteht und nicht zu erwarten ist, dass sich dies zukünftig ändert.
Dies ist nach dem Gesetz dann der Fall, wenn die Eheleute mindestens ein Jahr getrennt leben. Getrennt Leben bedeutet dabei, dass die Eheleute seit einem Jahr keine Versorgungsleistungen mehr für den anderen erbringen, also nicht mehr für den anderen mit einkaufen, die Wäsche waschen etc. Es ist also nicht zwangsläufig notwendig, dass die Eheleute in verschiedenen Häusern wohnen. Insofern prüft der Richter, ob die Trennung tatsächlich herbeigeführt worden ist, weil die Eheleute nicht mehr an der Ehe festhalten wollen.

 

Leben die Eheleute seit mehr als drei Jahren getrennt, prüft der Richter nicht mehr ob die Ehe gescheitert ist, also warum die Trennung durch die Eheleute herbeigeführt worden ist. Es wird dann per Gesetz unwiderlegbar vermutet, dass die Ehe gescheitert ist.

 

Ausnahmsweise kann der Richter die Eheleute auch vor Ablauf des Trennungsjahres scheiden. Hierfür muss allerdings die Fortsetzung der Ehe für einen der beiden Ehegatten eine „unzumutbare Härte“ darstellen. unter unzumutbare Härte fallen B. Straftaten gegenüber dem anderen Ehegatten.

Wie kommt ein Scheidungsverfahren in Gang?

Wer sich für eine Scheidung entscheidet, muss sich zunächst an einen Rechtsanwalt wenden. Eine Scheidung ohne einen Rechtsanwalt ist aufgrund des Gesetzes nicht möglich. Es genügt jedoch, dass einer der Eheleute von einem Anwalt vertreten wird.

Die Einleitung des Scheidungsverfahren wird durch einen Scheidungsantrag bei dem zuständigen Gericht vorgenommen. Dieser Scheidungsantrag muss von einem Anwalt gestellt werden. Der andere Ehegatte braucht im weiteren Verlauf der Scheidung nur zuzustimmen und benötigt für die Zustimmung keinen Anwalt. Möchte der andere Ehegatte aber selber einen weiteren Antrag stellen, ist die Hinzuziehung eines Anwalts nötig.

Das Scheidungsverfahren kommt also in Gang, in dem der Anwalt eines Ehegatten ein Schreiben an das zuständige Gericht, mit dem Antrag, dass die Ehe geschieden werden soll, versendet.

Was wird im Scheidungsverfahren entschieden?

Wichtig ist, dass über kindsbezogene Fragen und güter- oder unterhaltsrechtliche Angelegenheiten bei einer Scheidung nicht automatisch entschieden wird. Wenn nicht explizit mehr geregelt werden soll, entscheidet das Gericht auch nur über die Scheidung und den Versorgungsausgleich.

Können wir einen gemeinsamen Anwalt beauftragen?

Nein, kein Anwalt darf beide Eheleute gleichzeitig vertreten. Dies ist aus standesrechtlichen Gründen in Deutschland untersagt.

 

Welchen Inhalt hat der Scheidungsantrag?
Der Scheidungsantrag beinhaltet natürlich als erstes den Antrag auf Ehescheidung. Es heißt dann also:
Namens und in Vollmacht des Antragstellers wird beantragt:
„Die am XX.XX.2017 vor dem Standesbeamten … in … geschlossene Ehe der Beteiligten wird geschieden.“

 

Als Nachweis für die geschlossene Ehe wird zunächst die Heiratsurkunde benötigt. Meist reicht hierfür eine dem Scheidungsantrag beigefügte Kopie aus.

 

Außerdem teilt der Scheidungsanwalt dem Gericht in dem Scheidungsantrag mit, seit wann die Eheleute getrennt leben und wie hoch das Nettoeinkommen aus beruflicher Tätigkeit der Eheleute ist. Außerdem informiert der Scheidungsanwalt unter anderem das Gericht darüber, ob gemeinsame Kinder vorhanden sind und ob Vereinbarungen zum Unterhalt oder zum Kindesumgang geschlossen worden sind.

Welche Unterlagen benötigt der Scheidungsanwalt?

Der Scheidungsanwalt benötigt folgende Unterlagen und Informationen, die Sie am besten direkt bei der Erstberatung bereithalten:

 

  • Adresse von beiden Eheleuten (Ladungsfähige Anschrift)
  • Heiratsurkunde der Eheleute
  • Name/Anschrift und Aufenthaltsort der gemeinsamen minderjährigen Kinder + Geburtsurkunde. Wenn Sie keine Kinder haben, wird die Adresse des letzten gemeinsamen Wohnorts benötigt.
  • Informationen über den Trennungszeitpunkt
  • Höhe des Nettoeinkommens beider Eheleute
  • Schätzung des gemeinsamen Vermögens der Eheleute (wegen Streitwertschätzung)
Was ist, wenn ich keinen Zugriff auf meine Heiratsurkunde habe?

Dann kann eine neue Urkunde beim Standesamt angefordert werden.

Was bedeutet „Online-Scheidung“?

Bei einer Online Scheidung finden die Gespräche zwischen Scheidungsanwalt und Mandant per E-Mailverkehr statt. Der Mandant füllt ein durch den Rechtsanwalt zugesandtes und umfangreiches Formular aus, aus dessen Informationen der Scheidungsanwalt dann den Scheidungsantrag erstellt.

Ansonsten ändert sich nichts. Der Anwalt reicht also nicht den Scheidungsantrag online ein. Auch die Anwalts- oder Gerichtskosten werden hierdurch nicht geringer.

Welches Gericht ist für meine Scheidung zuständig?

Für das Scheidungsverfahren, also auch für die Einreichung des Scheidungsantrags durch den Anwalt, sind immer die Amtsgerichte (Abteilung für Familiensachen) zuständig. Welches der Amtsgerichte örtlich zuständig ist, richtet sich danach wo die Eheleute zuletzt ihren gemeinsamen Wohnsitz hatten. Haben die Eheleute minderjährige Kinder, richtet sich die Zuständigkeit nach dem Wohnort des Ehegatten, bei dem die Kinder schwerpunktmäßig leben.

 

Die Zuständigkeit des Gerichts richtet sich nach § 122 FamFG.

Was passiert nach Einreichung des Scheidungsantrages bei Gericht?

Nachdem der Rechtsanwalt den Scheidungsantrag beim zuständigen Amtsgericht eingereicht hat, wird dort eine neue Akte samt Aktenzeichen angelegt und dem zuständigen Richter vorgelegt.
Der Richter prüft dann…

 

  1. ob die Voraussetzungen eine Scheidung vorliegen, also ob die Ehe gescheitert ist und
  2. ob ein Versorgungsausgleich durchzuführen ist.

 

Mehr prüft der Richter nicht. Unterhaltsansprüche, Vermögensauseinandersetzungen etc. müssen durch einen weiteren Antrag geltend gemacht werden. Solange kein weiterer Antrag gestellt wird, setzt sich der Richter nur mit den Scheidungsvoraussetzungen und dem Versorgungsausgleich auseinander.

Wieviel kostet das Scheidungsverfahren?

Die Kosten für ein Scheidungsverfahren sind unterschiedlich und bemessen sich nach dem dreifachen Nettoeinkommen und Vermögen beider Ehegatten. Hieraus bildet der Richter im Scheidungstermin den sogenannten Streitwert. Aus diesem Streitwert werden dann die Kosten errechnet, die sich aus einer Gebührentabelle ergeben, die in gesamt Deutschland gleich ist. Deshalb sind dann auch die Anwaltsgebühren, die sich aus dem festgesetzten Streitwert errechnen, deutschlandweit die gleichen.

 

Wie wird der Unterhaltsanspruch geprüft?
Alle Unterhaltsansprüche haben gemeinsam, dass sie in einem Dreischritt geprüft werden:

  1. Bedarf (Wie hoch ist grundsätzlich der Bedarf des Unterhaltsberechtigten?)
  2. Bedürftigkeit (Kann der Unterhaltsberechtigte den Bedarf nicht decken?)
  3. Leistungsfähigkeit (Kann der Unterhaltspflichtige Unterhalt zahlen?)

Ebenso ist für jeden Unterhaltsanspruch und dessen Berechnung notwendig, dass man weiß, wieviel die Eltern oder Eheleute verdienen. Daher besteht auch gegen den anderen Elternteil bzw. Ehepartner ein Anspruch auf Auskunft über seine finanzielle Situation.

Wichtig: Unterhalt für die Vergangenheit kann erst ab dem Monat verlangt werden, in dem Sie den Unterhaltspflichtigen zur Unterhaltszahlung oder zur Auskunft über seine finanzielle Situation aufgefordert haben. Die Aufforderung sollte am besten schriftlich erfolgen, damit Sie diese auch beweisen können. Denn ohne Nachweis einer tatsächlichen Aufforderung kann rückwirkend kein Unterhalt beansprucht werden.

Was unterscheidet Umgangsrecht und Sorgerecht?

Wichtig ist, dass der Umgang und das Sorgerecht zwei getrennte Bereiche sind.

 

Das SORGERECHT beinhaltet die Bereiche, die für das Kind von erheblicher Bedeutung sind. Das kann z.B. die Auswahl der Schule oder der Religion/religiöse Erziehung, die Zustimmung zu ärztlichen Eingriffen oder aber Fragen über die Verwendung des Kindesvermögens sein (z.B. Sparbücher). Über diese besonders wichtigen Bereiche entscheiden die Sorgeberechtigten im gegenseitigen Einvernehmen. Wegen der erheblichen Auswirkungen solcher Entscheidungen für das Kind, steht auch grundsätzlich beiden Elternteilen das gemeinsame Sorgerecht zu. Daran ändert sich übrigens nichts, wenn sich die verheirateten Eltern trennen bzw. scheiden lassen.

 

Das UMGANGSRECHT betrifft die Angelegenheiten des täglichen Lebens des Kindes und den tatsächlichen Umgang mit dem Kind. Wer kann wann wieviel Zeit mit dem Kind verbringen? Wichtig ist, dass Kinder das Recht auf gemeinsame Zeit mit jedem Elternteil haben. Genauso hat aber grundsätzlich auch z.B. der getrenntlebende Elternteil ein Recht darauf, Umgang mit dem Kind zu haben. Im Mittelpunkt steht bei der Durchsetzung des Umgangs immer das Wohle des Kindes. So kann der eine Elternteil dem anderen Elternteil den Umgang nicht verbieten, wenn es dem Wohle des Kindes nicht widerspricht.

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